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Beny Moré
Beny
Moré ist einer der besten Sänger der kubanischen
Pop-Musik. Wenn wir eine Vorstellung davon kriegen möchten,
was Moré für die kubanische Musik darstellt, liegt
ein Vergleich mit Frank Sinatra oder Nat "King"
Cole nahe. Morés Talent liegt in zwei der wichtigsten
kubanischen Genres: Der Afro-Kubanische Son und Guajiro. Morés Bezug zur kubanischen und auch zut
europäischen ermöglicht es ihm, sich in allen Stilen zu bewegen.
Obwohl er keine Noten lesen konnte, komponierte er die beiden Hits: "Bonito y sabroso" und "Que bueno baila usted". Er fungierte auch als Band-Leader und stellte eine "Big-Band" zusammen, bei der viele talentierte Musiker Mitglied wurden, darunter die Trompeter Alejandro "El Negro" Vivar und Alfredo "Chocolate" Armenteros, der Posaunist und Arrangeur Generoso "El Tojo" Jiménez. Sein Sound war typisch für die 50er-Jahre: stolz, mit vielen verschiedenen Strukturen und viel Dynamic. Doch anders als andere New Yorker Bands wie Machito und seine Afro-Cubans,
stieß Moré an die Grenzen des Latin-Jazz.
Seine
Musik war dem Pop näher als die von Machito, der Aufbau
und Rhythmus war weniger starr. Bartolomè Maximiliano Moré wurde 1919 in der Stadt Santa Isabl de ls Lajas in der Provinz Las Villas in Kuba geobren. Als Teenager ging er nach Havanna, wo er sich jahrelang mit verschiedenen Gelegenheitsjobs über Wasser hielt. Nebenbei sang er auf der Hafenpromenade der Stadt. Sein Durchbruch kam 1945 als er Mitglied von Miguel Matamaros Conjunto wurde und mit der Gruppe durch Mexico tourte. Nach der Tour kehrte Matamoro zurück nach Kuba, Morè entschied sich aber, nicht wieder auf der Insel zu leben. Bevor Matamoro Mexico verließ, empfahl er Morè seinen Namen in "Bartola" zu ändern, was im mexkanischen Dialekt Esel heißt.
Unter diesem neuen Namen wurde Moré von Mario Rivera Conde entdeckt, der der Letier des RCA/Victor Mexico war. Dieser stellte ihm eine Reihe namenhafter Bands vor, unter denen auch die Bands von Pérez Prado und dem Komponisten Raphael De Paz waren.
Während dieser Zeit war Morè Mitglied bei fünf verschiedenen Bands, die einander sehr ähnelten. Nur das Orchester von Perez Prado bildete mit sienem aggressiven Klavier-Stil eine Ausnahme. Mit diesem Orchester machte More einige der energiegeladendsten Aufnahmen seiner gesamten Karriere.
1953 kehre er nach Kuba zurück, um seine eigene Band zu gründen, mit der er bis zu seinem Tod arbeiete. Zu seinen Musikern hatte er eine sehr innige und loyale Beziehung, er bezeichnete seine Band immer als seinen "Stamm". Da es immer sein Wunsch war, eine "Big Band" zu leiten, gab er beinahe all das Geld, das er bei RCA verdient hatte, für die Bezahlung seiner Musiker aus. Diese bedankten sich, indem sie seine Songs mit raffinierten Orchester Arrangements versahen. More nahm sehr lebhafte Hits wie "Francisco Guaybal" auf.
Auch nach der Revolution wollte er Kuba nicht verlassen, lebte aber nicht mehr lange. Er start an den Folgen seiner Liebe zum Rum. Entgegenaller Gerüchte erlag aer am 19. Februar 1963 in Havanna einer Zirrhose. Es gibt nur wenige Aufnahmen von ihm, sodass es scheint, als wäre sein Tod zu früh gekommen. 1992 veröffentlichte BMG die meisten seiner Aufnahmen zwischen 1948 und 1958 für RCA auf fünf CDs in ihrer Lateinamerika-Serie.
« weitere Musiker
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Jahr |
Album |
| 1953 |
Y Hoy Como Ayer |
| 1968 |
Romántico |
| 1990 |
Beny Moré
& Oscar D'León |
| 1992 |
Maracaibo Oriental |
| 1993 |
El Barbaro del
Ritmo |
| 1994 |
Asi Es |
| 1995 |
Baila Mi Son |
| 1996 |
Caricias Cubanas |
| 1996 |
Ay Mi Cuba |
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