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Buena Vista Social Club

Der Buena Vista Social Club verdankt seine Gründung dem amerikanischen Gitarristen Ry Cooder, der 1996 nach Havanna reiste um einige legendäre, lokale Musikgrößen um sich zu versammeln, deren Karrieren mit Castros Machtergreifung geendet hatte.

 

So rekrutierte er den lange vergessenen Sänger Ibrahim Ferrer, Compay Segundo und Elíades Ochoa, beide Gitarristen und Sänger, sowie den Pianisten Rubén González. Mit ihnen ging er ins Egrem Studio, um ein Album aufzunehmen. Diese CD erfreute sich unerwartert hoher Beliebtheit, sowohl bei den Kritikern als auch bei den Kunden. Die Aufnahme wurde mit einem Grammy geehrt und war die meistverkaufte Platte in Cooders langer Karriere. 1998 kehrte Cooder nach Havanna zurück, dieses Mal mit seinem Sohn Joaquim, einem Percussionisten, um eine Solo-Aufnahme mit Ferrer zu machen. Die Session wurde vom Regisseur Wim Wenders festgehalten, der auch die Aufführungen der größten Hits in Amsterdam und New York dokumentierte. Dieser Film, der ebenfalls Buena Vista Social Club heißt, war 2000 für den Oscar nominiert.

 

Das nicht abebbende Interesse des Publikums ermutigte Segundo und González, ihre   Solo-Auftritte auch auf internationalen Bühnen zu wagen, die mit Hilfe des Buena Vista Social Clubs promoted wurden.

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Buena Vista Social Club

Jahr
Album
1997 Buena Vista Social Club