Der
kubanische Bassist Cachao wird als der Begründer des Mambo angesehen. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er in Kuba, wo er ein berühmter und beliebter Gast in Jazzbands war. Er hatte sich auf afro-kubanische Tanzmusik spezialisiert. Später zog er nach Miami, wo er fast neun Jahre lang lebte. Hier erfuhr er nur wenig oder gar keine Anerkennung, was teilweise auch darauf zurückzuführen ist, dass er ein sehr zurückhaltender Mensch war.
Richtig populär
wurde er erst 1993 dank dem Schauspieler und Produzenten Andy
García, der ebenfalls in Kuba geboren wurde, allerdings
in Miami aufwuchs. Er produzierte den Dokumentarfilm "Cachao...
Como su ritmo no hay dos". Der Film wurde von den Kritikern
begeistert aufgenommen, vor allem beeindruckte sie die Musik.
Im gleichen Jahr hatte Cachao einen bejubelten Auftritt in der
ausverkauften Radio City Music Hall. 1995 erhielt er einen Grammy
für sein Album "Master Sessions, Vol. 1".