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Manolín Doctor
de la Salsa
Eine zwiespältige
Peron, Manuel González Hernández, besser bekannt
als Manolín el Doctor de la Salsa, hat seinen Abschluss
in Physik gemacht, entschloss sich dann aber, Sänger
und Komponist zu werden. Seinen ersten großen Auftritt
hatte er als Gastsänger bei NG
La Banda. Er hat keine ausgebildete Stimme, doch seine
Bühnen-präsenz und seine Fähigkeiten als Komponist
verschafften ihm schon bald einen Platz auf der Liste der
wichtigsten Musiker Kubas.
Gegen
Ende der 90er war Manolín auf den obersten Plätze
der Charts, seine Band gab ausverkaufte Konzerte, wo auch
immer sie auftrat. Nebenbei schrieb er Songs für andere
Bands wie Charanga
Habanera und Bamboleo
, sowie für NG La Banda. Doch zu dieser Zeit bekam er
auch erste Schwierigkeiten mit der kubanischen Regie-rung.
Sein Songs wurden zunehmend politischer und er befürwortete
die Annähe-rung von Exil-Kubanern in Miami und den Kubanern,
die auf ihrer Insel geblieben waren. Er ging nach Miami ohne
vorher um Asyl zu bitten.
Später kehrte er nach Kuba zurück, doch sein Musik
war fast vollkommen von der Bildfläche verschwunden.
Er verliße Kuba wieder um sich dieses mal legal in Miami
nieder zu lassen. Von dort aus machte er sich daran, seine
musikalische Karriere wieder zu beleben. Er engagierte den
meisterhaften Conguero Tomasito Cruz (ehe-mals Paulito FG)
und den jungen Timbalero
Angel "Pututi II" Arces. Zusammen mit dem Drummer
Reinier Guerra, dem Keyboard-Spieler Eduardo "Chaka"
Nápoles" und Luis Bu schuf er einen eindrucksvollen
Rhythmus. In der neuen Zusammensetzung wurde seine Band sogar
als eine der besten Timba-Bands
angesehen.
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Jahr |
Album |
| 1995 |
Para Mi Gente
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| 1998 |
De Buena Fe |
| 2003 |
El Puente-Live
in USA |
| 2003 |
Giro Total |
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