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NG La Banda
NG, la Banda que manda
(NG steht für New Generation, la Banda que manda heißt
soviel wie die führende Band) ist der Kampfschrei dieser
Band, die 1988 von José Luis Cortes "El Tosco"
gegründet wurde, einem Flötisten und Sänger,
der seine ersten Erfahrungen in zwei der einflussreichsten
Bands Kubas gesammelt hatte: Los
Van Van und Irakere.
Mit diesem Wissen gründete
El Tosoc eine Band, die ihre Lehrer und die Bands, aus denen
sie stammten zwar nie übertreffen konnten, aber dennoch
einen einzigartigen rhythmischen Reichtum vorzuweisen hatte.
Zudem hatten sie außergewöhnlich gute Arrangements
und Solisten erster Klasse, darunter José Luis Cortés
selbst an der Flöte, Rolando Pérez am Saxophon
und Feliciano Arango am Bass. Auch die Blechbläser erbrachten
fantastische Leistungen, die den Beinamen "los metales
del terror" (Terror-Blechbläser) erhielten.
Das erste Album der Band "No puede tapar el sol"
aus dem Jahr 1988 enthält einige der ersten großen
Hits der Band wie "La expresiva" und "Los sitios
entero". Das zweite Lied zeigt die Vorliebe der Band
für die Vereinigung verschiedener Stile, sowohl in Bezug
auf die Themen als auch in Bezug auf die Musik. Man findet
musikalische Elemente des Santería,
religiöse afro-kubanische Musik. Auch in späteren
Songs wie "Que viva Changó" und "Santa
Palabra" findet man diese Elemente.
Das nächste Projekt war eine CD, die in Zusammenarbeit
mit Malena Burke (Tochter von Elena) aufgenommen wurde. Diese
CD trägt den Titel "Salseando" und wurde 1990
veröffentlicht. Sie verwendeten nicht wie gewohnt ihre
eigenen Stücke son-dern rearrangierten einige Klassiker
des Genres wie "Bruca Maniguá" und "Me
voy pa'l pueblo". Sie veränderten die Stile der
Stücke, verwendeten fast alle Genres, von Guajira
über Guaguancó
und Chachachá
bis hin zum Son.
Das Album "En la calle" von 1993 war eine Kombinaton
von neu abgemischten Titeln vorheriger Alben und neuem Material,
darunter eine außergewöhnliche Version von Celina
González Klassiker "Qué viva Changó".
Auch ein kleiner Flirt mit dem Latin-Pop fehlt nicht auf diesem
Album. Im gleichen Jahr erschienen drei weitere Alben: "De
NG para Curazao", "Cabaret panorámico"
und "Llegó NG, camará". "De NG
para Curazao" erfüllte nicht die Erwartungen der
Fans, wenn auch einige gute Momente auf der CD zu finden sind.
Auf den beiden anderen findet man allerdigns fast asuschließlich
ausgezeichnetes Material. Erwähnenswert sind hierbei
vor allem "Santa Palabra" und ein fantastischer
ChaChaCha, der exklusiv für El Tosco geschrieben wurde.
Und das von keinem geringeren als Juan
Formell, der dem Stück den Namen "Cha Cortés"
gab.
Unter den neuesten Produktionen der Band findet man "La
que manda" (1994), "La bruja" (1995) und das
live aufgenommene "En Directo desde el patio de mi casa"
(1995) sowie ein jazziger Descarga
mit demTitel "Nuestro hombre en La Habana" (1995).
1997 wurde ein Compilation veröffentlicht, die den Titel
"Best of NG La Banda" trägt. Obwohl diese CD
nicht wirklich das beste von NG La Banda enthält, so
findet man auf ihr doch einige der wichtigsten und unvergesslichsten
Songs.
« weitere Musiker
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Jahr |
Album |
| 1988 |
No puedo tapar
el sol |
| 1990 |
Salseando |
| 1993 |
En la calle |
| 1993 |
De NG para Curazao |
| 1993 |
Cabaret Panorámico |
| 1993 |
Llegó NG,
camará |
| 1994 |
La que manda |
| 1995 |
La bruja |
| 1995 |
En Directo desde
el patio de mi casa |
| 1995 |
Nuestro hombre
en La Habana |
| 2000 |
Son Cubano |
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