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Omara Portuondo
Omara
Portuondo ist die Grand Dame der kubanischen Musik. Ihre ersten
Aufnahmen machten sie in Kuba bereits zum Star, ihre Mitarbeit
bei den Aufnahmen und der Dokumentation über den Buena
Vista Social Club machte sie schließlich weltberühmt.
Ihr Solo-Album "The Buena Vista Social Club presents
Omara Portuondo", das 200 veröffentlicht wurde,
verstärkte ihren Status als einer der größten
Botschafterinnen Kubas.
Poruondo
wurde als eine von drei Töchtern in Havanna geboren. Ihr
Vater war Baseball-Spieler in der kubanischen Nationalmannschaft, ihre Mutter Spanierin. Sie hatte ihre wohlhabende Familie
in Spanien zurückgelassen, um
den Mann zu heiraten, den sie liebte. Der "Soundtrack"
ihrer ersten Lebensjahre waren ihre singenden Eltern. Später
sang sie im Schulchor und nahm Unterricht.
ihre ältere Schwester Haydee war Kabaret-Tänzerin
und Omara bewunderte sie sehr. Sie war bei vielen Proben dabei.
Als eine Tänzerin ausfiel und so schnell kein Ersatz
zu beschaffen war, fragte man Omara, ob sie einspringen wolle.
Diese Erfahrung war der zündende Moment in ihrer Karriere
als Tänzerin und der Grund-stein einer erfolgreichen
Zusammenarbeit mit Rolando Espinosa. Neben dem Tanzen sang
sie weiterhin mit Freunden wie Cesar Portillo de la Luz, José
Antonio Méndez und dem Pianisten Frank Emilio
Flynn. Mit diesem gründete sie das Duo "Loquibambla
Swing". Flynn half ihr, ihren eigenen Stil zu finden
und auszubauen, der eine Mischung aus Bossa Nova und amerikanischem
Jazz ist. Auch mit dem Orquesta Anaconda trat sie eine Zeit
lang auf.
1952 gründete sie mit ihrer Schwester Elena Burke die
Vokal-Gruppe "Cuarteto d'Aida". Das Quartett wurde
komplett mit dem Pianisten und Dirigenten Aída Diestro
und der Sängerin Moraima Secada. Obwohl Omara 1959 ihr
erstes Solo-Album veröf-fentlichte, blieb sie weiterhin
beim Quartett. Das Schicksal von Cuarteto D'Aida wurde von
der Invasion in der Schweinebucht ( Bahía de los Cochinos)
1961 nachhaltig überschattet. Sie hatten zwar weiterhin
Auftritte in Miami, Florida doch als die Beziehungen zwischen
den Ländern endgültig abrissen, wurde ihnen die
Reise verweigert. Omara ging zurück in ihre Heimat Kuba
um weiterhin mit dem Quartett singen zu können, ihre
Schwester entschied sich allerdings, in den USA zu bleiben.
Während der 70er-Jahre hatte sie einige Auftritte mit
dem Orquesta Aragón,
doch bis Mitte der 90er lebte sie in einem 'Halb-Ruhestand'.
Sie plante, ihre Karriere aufzugeben. Doch dann hörte
Ry Cooder sie singen, als er 1995 in Kuba war, um Aufnahmen
mit den Chieftains zu machen. Als er im folgenden Jahr zurückkehrte
um das Projekt Buena Vista Social Club zu verwirklichen, bat
er auch sie, als Sängerin an dem Projekt mit zu arbeiten.
1999 veröffentlichte sie das Duett-Album "Desafíos"
zusammen mit Cucho Valdés.
« weitere Musiker
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Jahr |
Album |
| 1993 |
Soy Cubana
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| 1996 |
Palabras |
| 1997 |
Magia Negra |
| 1999 |
Desafíos |
| 2000 |
Buena Vista Social Club Presents
Omara Portuondo |
| 2000 |
Stars of the Buena Vista |
| 2000 |
Omara Portuondo: Roots of
Buena Vista |
| 2001 |
Dos Gardenias |
| 2002 |
La Gran Omara Portuondo |
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