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Pérez Prado
Der
kubanische Arrangeur und Band-Leader Perez Prado mit dem Beinamen König
des Mambo war elementar daran beteiligt, die Basis dieses
Sounds zu schaffen. Er begann in den 40ern damit, kubanische
Musik mit Jazz-Elementen von Big Bands zu mischen. Was heraus
kam, war eine einnehmende Mischung, die zum Tanzen animierte.
Er hatte sich einen Namen gemacht als Pianist und Arrangeur
beim kubanischen Orchester Casino de la Playa. Seine Popularität
verbreitete sich bis nach Mexico, ganz Lateinamerika und in
den 50ern auch in die USA.
Seine beiden Nummer
1 Hits "Cherry Pink and Apple Blossom White" und
"Patricia" waren näher am Pop als an am Mambo.
Dies brachte ihm den Ruf ein, ein leichter Unterhaltungskünstler
zu sein, was ihm keineswegs gerecht wird. Der größte
Teil seines Materials besteht aus Tanzmusik, angereichert
mit plötzlichen, scharfen Ausbrüchen der Belchbläser,
schnellen Bongos und teilweise
gespenstischen Orgeltönen.
Seine unwiederstehlichen und kraftvollen Rhythmen waren nur
ein Teil seiner Songs mit großer Kraft und viel Humor,
akzentuiert mit Schreien und Grunzlauten von verschiedenen
Musikern der Band. Er war sowohl in Süd- als auch in
Nord-Amerika einer der beliebtesten Musiker und Band-Leader
seiner Zeit. Seine Innovationstalent wurde von anderen Jazz-Musikern
und Fans gleichermaßen geschätzt. Das US-amerikanische
Publikum begann ihn bereits in den 60ern zu vergessen. Dennoch
blieb er bis zu seinem Tod im Jahr 1989 als Musiker aktiv.
« weitere Musiker
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Jahr |
Album |
| 1951 |
Plays Mucho Mambo for Dancing |
| 1955 |
Mania |
| 1955 |
Voodoo Suite Plus Six All-Time
Greats |
| 1956 |
Havana 3 A.M. |
| 1957 |
Mambo Happy! |
| 1958 |
Prez |
| 1960 |
A Touch of Tabasco |
| 1961 |
La Chunga |
| 1962 |
Exotic Suite of the Americas |
| 1972 |
El Único |
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