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Rubén González
Rubén
González ist einer der besten kubanischen Pianisten.
Schon als Kind wurde er als Genie erkannt und entsprechend
gefördert, so dass er 1934 das Konservatorium in Cienfuegos
abschließen konnte. Für kurze Zeit studierte er
Medizin, doch seine Liebe zur Musik war stärker. Deswegen
brach er sein Studium ab und zog 1941 nach Havanna um profesioneller
Musiker zu werden.
Dort machte er zunächst
Aufnahmen mit Arsenio
Rodríguez, stieg dann aber ins Orquesta de Los
Hermanos ein, wo zu dieser Zeit auch
Mongo Santamaria als Percussionist tätig war. Später
lebte er in Panama und Argentinien, wo er vor allem mit Tango-Musikern zusammen arbeitete. In den frühen 60ern ging er nach Havanna zurück, wo er zunächst mit verschiedenen
Kabaret-Bands spielte, dann aber Mitglied der Band von Enrique
Jorrin (dem Erfinder des Cha-Cha-Cha) wurde. Bei dieser Band
blieb er 25 Jahre lang. Eine Zeit lang war er auch der Leiter
der Band, verließ sie allerdings nach dem Tod Jorrins.
Seine Arthritis zwang ihn Mitte der 80er-Jahre das Ende seiner
Karriere zu verkünden.
Er stieg allerdings wieder ins Musikgeschäft ein und
nahm 1996 mit den Afro-Cuban
All Stars "A Toda Cuba Le Gusta" auf, eine CD,
die internationales Interesse an der kubanischen Musik verursachte.
Seine Mitarbeit in Ry Cooders Projekt
Buena Vista Social Club machte ihn zu einer Legende. Nachdem
er bei World Circuit, Cooders Label, einen Vertrag unterschrieben
hatte, veröffentlichte er sein erstes Solo-Album im Alter
von 78 Jahren. In den nächsten Jahren folgten drei weitere.
« weitere Musiker
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Jahr |
Album |
Als Solo-Künstler |
| 1997 |
Introducing...Rubén
González |
| 1998 |
Indestructible |
| 1999 |
Estrellas de Areito |
| 2000 |
Rubén González
& Friends |
| 2000 |
Chanchullo |
Mit Afro-Cuban
All Stars |
| 1997 |
A Toda Cuba Le Gusta |
| 1999 |
Distinto Diferente |
Mit Buena
Vista Social Club |
| 1997 |
Buena Vista Social Club |
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