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Merengue
Die
Vorfahren des Merengue sind Calenda und Chicha,
Tänze der afrikanischen Stämme, die
als Sklaven nach Amerika kamen. Es waren Paar-Tänze,
die im Freien getanzt wurden. In der dominikanischen
Republik waren die unteren sozialen Schichten
schnell begeistert von dem leicht zu erlernenden
Tanz. Im 20. Jahrhundert war Merengue bereits
zum Nationaltanz auf-gestiegen. Die höheren
sozialen Schichten konnten sich allerdings nicht
so schnell mit dem Tanz anfreunden. Sie akzeptierten
ihn erst spät im 20. Jahrhundert, da er afrikanischen
Ursprungs war und wegen der häufig erotischen
Texte. Es gibt verschiedene Arten der Merengue:
Cibaeño, Apambichao und Coeño. Die
Stücke sind jedoch immer im 2/4-Takt aufgebaut
und besteht aus drei Teilen: Dem Paseo,
dem Merengue und dem Jaleo.
Die
Schritte des Merengue
sind sehr einfach: Das Grundmuster besteht aus
nur zwei Schritten, lediglich der Hüftschwung
ist am Anfang etwas schwer zu erlernen. Der Mann
und die Frau stehen sich in einer Haltung gegenüber,
die der des Walzers ähnelt. Aus dieser Ausgangs-position
heraus machen sie einen Schritt nach rechts, den
"Paso de la empalizada". Anschließend
dreht man sich nach links oder rechts. Dies ist
das sogenannte Ballsaal-Merengue, bei dem die
Partner sich nie trennen.
Der
andere Stil des Merengues ist der "Merengue
de figura", bei dem mehr Drehungen vorkommen,
die Partner sich aber immer noch an den Händen
berühren.
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