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Okonkolo
oder Omele
Die kleinste der drei Batá-Trommeln,
auch Omelé genannt.
Oriente
Die östliche Region Kubas. Die Region hat
sich ihre eigenständige Kultur bewahrt und
lehnte sich immer gegen Havanna auf, die weit entfernte
Hauptstadt, tausende Kilometer weit entfernt.
In Oriente trafen die ersten spanischen Siedler
ein und machten den Hafen von Santiago de Cuba
zum größten Importhafen afrikanischer
Sklaven auf der Insel. Havanna sicherte sich seine
überragende Stellung, Spanier, die nach Mexiko
oder Südamerika reisten, legten hier ihren
Zwischenstop ein. Doch auch Santiago und Oriente
schafften es über mehrere Jahrzehnte hinweg,
sich ökonomisch zu behaupten.
Die Gegend blühte auf, als tausende von französischen
Kolonisten mit ihren Sklaven auf der Insel eintrafen.
Sie flohen von Santo Domingo, wo eine Bewegung
gegen Sklaven und gegen Kolonisten aufkam. Dazu
kamen Tainos und Siboneye Indianer, die vorherige Eroberer überlebt hatten. So entstand in dieser Gegend
eine einzigartige Mischung von Rassen mit den
verschiedensten Traditionen, spanische, afrikanische,
französische und indianische Kultur sind
hier vereint.
Die
Bevölkerung ist stolz auf die rebellische
Haltung Havanna gegenüber. Die ursprüngliche
Kultur konnte sich hier halten, der afrikanische
Einfluss ist wesentlich stärker als in Havanna.
Aus ideser Gegend stammen sogar einige bedeutende
Musikrichtungen wie Son
und Bolero.
Orisha
Gottheiten der Santería-Religion.
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